Projektprozess im Modul Interact 2, 08.12.25 - 16.01.26




Im Modul Interact ging es im wahrsten Sinne des Wortes um das Miteinander Agieren. 
Wir können stolz berichten, dass unsere ersten Workshops an der Tagesstruktur Gotthelf stattgefunden haben.

“Was sonst bisher so geschah:” 

Sitzung am 13.12.2025:

- Überarbeitung Workshop Inhalte und Ablauf: Erarbeitung durch Feedback der Teilnehmer*innen des Testworkshops
- Leo 3D Skizze des Regaldesigns geschickt und abgeklärt, ob vorstellbar für Schule.
- Elternbrief für zweiten Workshopteil vorbereitet



Entwurf Tauschregal, Blender
Elternbrief, Jan. 25



Sitzung am 22.12.25:

- Neuen Workshop Ablauf durchgegangen: aufgeteilt wer welchen Teil übernimmt.



27.12.25:

-Grundregal/ Ausmalbild gezeichnet (Illustrator).



Ausmalbild Tauschregal




06.01.26 - 15.01.26:

- Bauplan des Regals in Vectorworks  gezeichnet, ausgehend davon:
- Stückliste erstellt
- Zuschnittsplan mit möglichst wenig Verschnitt auf https://www.cutlistoptimizer.com berechnen lassen
- Zwei mal 5000mm/2050mm/19mm Fichte Dreischichtplatte, AW 100, C+ Qulaität bestellt
- Zuschnitt an der Plattensäge
- Regalbau an mehreren Tagen, Clamex, Lamellos und Schrauben als Verbinder




Zuschnittsplan für Plattensäge
Bauplan und Schnittzeichnungen






Verschiedene Schritte in der Bauphase


Erster Workshopteil am 07./08.01.26:


Wir waren alle recht nervös vor dem ersten Workshop, weil wir wirklich nicht wussten, wie unser vorbereitetes Material bei den Kindern ankommen würde. 

Bei unserer ersten Gruppe am 07.01 mussten wir feststellen, dass unser Programm für einige Kinder zu sehr wie Schulunterricht war, sprich zu viel Konzentration forderte und einen zu kleinen Spaß-/Unterhaltungsfaktor hatte.

Rückblickend waren wir auch selbst noch etwas angespannt, weil die Kinder nur so mittel begeistert waren. Darauf konnten wir nicht direkt gut reagieren. Anwesende Betreuer*innen haben uns auch das Feedback gegeben, dass es für die Kinder nach einem langen Schultag eher schwierig ist nochmal eher theoretisch in ein neues Thema einzutauchen.

Wir haben versucht die Kritik für den nächsten Tag, an dem wir dasselbe Programm mit einer anderen Gruppe durchführen konnten, gleich umzusetzen, in dem wir manche Programmpunkte gestrichen und manche Fragen an die Gruppe offener gestellt haben, um ein ausgeglicheneres Gespräch zu ermöglichen. 

Die Anpassungen und auch unsere Erfahrungen vom ersten Workshop, bzw. unser verbessertes Einschätzungsvermögen, haben gleich zu einer veränderten Atmosphäre und zu mehr Spaß innerhalb der Gruppe geführt. 



Tauschregale mit Farben gestalten
Kategorienfindung für Fächer in einem Tauschregal




Zweiter Workshopteil am 14./15.01.26:


Der zweite Teil des Workshops war ein totales Erfolgserlebnis. Die Kinder hatte unheimlich viel Spaß und wollten nach einer kurzen Einführung in die Techniken, die wir mitgebracht hatten, gar nicht mehr aufhören ihre T-Shirt umzugestalten. Wir konnten die Kinder unterstützen, in dem wir ihnen vor allem beim Nähen, Ösen ausstanzen oder in der Ideenfindung geholfen haben. Während des Machens wurde ein toller Zugang für offene Fragen geschaffen.

«Wieso gestalten wir die T-Shirt eigentlich um?»

«Um euch Möglichkeiten zu zeigen, wie ihr zum Beispiel gefundene Kleidung, die euch zu kleine oder zu große ist passend machen könnt. Oder wie ihr Klamotten aus eurem Schrank, die ihr langweilig findet, nach eurem Style umgestalten könnt.»




umgestalteter Gürtel und Langarmshirt einer Schülerin
Arbeitsplatz
Modelle von der kurzen Seite des Tauschregals





Wir möchten uns nochmals bei Leo Gebbia und der Tagesstätte Gotthelf für die Ermöglichung der Workshops und für die tolle Zusammenarbeit bedanken!