Im Modul Interact ging es im wahrsten Sinne des Wortes um das Miteinander Agieren.
Wir können stolz berichten, dass unsere ersten Workshops an der Tagesstruktur Gotthelf stattgefunden haben.
“Was sonst bisher so geschah:”
Verschiedene Schritte in der Bauphase
Wir waren alle recht nervös vor dem ersten Workshop, weil wir wirklich nicht wussten, wie unser vorbereitetes Material bei den Kindern ankommen würde.
Bei unserer ersten Gruppe am 07.01 mussten wir feststellen, dass unser Programm für einige Kinder zu sehr wie Schulunterricht war, sprich zu viel Konzentration forderte und einen zu kleinen Spaß-/Unterhaltungsfaktor hatte.
Rückblickend waren wir auch selbst noch etwas angespannt, weil die Kinder nur so mittel begeistert waren. Darauf konnten wir nicht direkt gut reagieren. Anwesende Betreuer*innen haben uns auch das Feedback gegeben, dass es für die Kinder nach einem langen Schultag eher schwierig ist nochmal eher theoretisch in ein neues Thema einzutauchen.
Wir haben versucht die Kritik für den nächsten Tag, an dem wir dasselbe Programm mit einer anderen Gruppe durchführen konnten, gleich umzusetzen, in dem wir manche Programmpunkte gestrichen und manche Fragen an die Gruppe offener gestellt haben, um ein ausgeglicheneres Gespräch zu ermöglichen.
Die Anpassungen und auch unsere Erfahrungen vom ersten Workshop, bzw. unser verbessertes Einschätzungsvermögen, haben gleich zu einer veränderten Atmosphäre und zu mehr Spaß innerhalb der Gruppe geführt.
Der zweite Teil des Workshops war ein totales Erfolgserlebnis. Die Kinder hatte unheimlich viel Spaß und wollten nach einer kurzen Einführung in die Techniken, die wir mitgebracht hatten, gar nicht mehr aufhören ihre T-Shirt umzugestalten. Wir konnten die Kinder unterstützen, in dem wir ihnen vor allem beim Nähen, Ösen ausstanzen oder in der Ideenfindung geholfen haben. Während des Machens wurde ein toller Zugang für offene Fragen geschaffen.
«Wieso gestalten wir die T-Shirt eigentlich um?»
«Um euch Möglichkeiten zu zeigen, wie ihr zum Beispiel gefundene Kleidung, die euch zu kleine oder zu große ist passend machen könnt. Oder wie ihr Klamotten aus eurem Schrank, die ihr langweilig findet, nach eurem Style umgestalten könnt.»
Wir möchten uns nochmals bei Leo Gebbia und der Tagesstätte Gotthelf für die Ermöglichung der Workshops und für die tolle Zusammenarbeit bedanken!